Längst sind Museen weit mehr als ein Raum, in dem man sich Bilder anschaut, denn das kann man inzwischen auch gut online. Ihr Selbstverständnis hat sich geändert, ihr Angebot und vor allem wie sie kommunizieren. Für Kreative eröffnen sich deshalb neue Herausforderungen, aber auch großartige Chancen. In unserem Schwerpunkt »Design für Museen« zeigen wir, worauf es jetzt ankommt und zeigen Best Cases aus aller Welt.


Im Grafikmagazin 01.26 erwartet Sie wieder eine breite Mischung an Designthemen. Mit Fotografien von Sylvester Stallone im Ring und am Set von »Rocky« eröffnet sich eine sehr spezielle Zeitkapsel, ebenso wie mit Illustrationen zu Christa Wolfs Buch »Kassandra«, das heute wieder erstaunlich aktuell ist – damals wie heute sah man das Unheil kommen und wusste doch nicht, wie man reagieren soll. In der Studierendenarbeit »Don’t Blink« ist die Handlungsanweisung klar: Wer versteht, was hinter dem eigenen endlosen Scrollen steckt, möchte nicht mehr manipuliert werden. Wie viel lohnenswerter zum Beispiel das Publizieren von Büchern und Magazinen sein kann, vor allem, wenn die Bedingungen wie in Beirut schwierig sind, zeigt die Arbeit »Ripped«. Warum eine stringente Schriftstrategie für Marken so wichtig sind und worauf man achten sollte, haben Julia Schygulla und Patrick Marc Sommer für das Grafikmagazin 01.26 analysiert und in unserem Fokus geht es um Resilienz und wir präsentieren wertvolle Tipps speziell für Designer:innen.


Grafik+ »Design für Museen«
Immersiv, konkret und verbindend: Auf 20 Seiten präsentiert dieser Schwerpunkt herausragende Studios aus aller Welt, die zeigen, wie zeitgemäße Kommunikation für Museen aussieht. Vom Philadelphia Art Museum, dem dänischen Nationalmuseet bis hin zum MKKD Ingolstadt wird deutlich, dass Museen längst auch in der Stadt eine ganz andere Rolle einnehmen. Und sie sprechen Besucher:innen ganz anders an, sei es durch ein Design, das auch schwere Themen wirkungsvoll vermittelt, bis zu Welten, die mit Wasserfällen oder Gerstenfeldern Produktionsprozesse erlebbar machen. All dies und weitere inspirierende Projekte finden Sie im Grafik+ des Grafimagazins 01.26.




Das Cover
Mother Earth heisst das Cover-Material dieser Ausgabe und tatsächlich vermittelt das Papier eine sehr natürliche Anmutung. Das Material von Gmund wird aus Gras- und Getreideabfällen von bayrischen Mischfeldern produziert und ist sowohl nachhaltig, als auch haptisch ein Erlebnis. Um den den Charakter dieses ungewöhnlichen Papiers zur Geltung zu bringen, wurde es mit zwei Heißfolien von Kurz veredelt, die dem Motiv von Designer Tobias Holzmann zusätzlich Reiz und Tiefe verleihen.
Die Heißprägung wurde von Gräfe Druckveredelung und dem Forum Druckveredelung umgesetzt und die Prägewerkzeuge stammen von Hinderer + Mühlich.


Der Showroom
Sam Kim gestaltet sowohl in einem koreanischen Stil, als auch auf eine deutsche Art. Mit dem Projekt »Common Imprint« trägt er zudem asiatische Bücher in die Welt hinaus. Die Kalligrafin Petra Wöhrmann schreibt mit dem ganzen Körper und bemalt dabei auch gerne mal Kleider oder Weinetiketten. Und Slavimir Stojanovic ist ein Kreativer mit vielen Talenten, nicht zuletzt Plakatdesign. Das Studio Barath besucht gerne auch mal die Küche eines Restaurants, um ein wirklich treffsicheres Branding abzuliefern, denn die ungarischen Kreativen wissen, dass Design nur dann funktioniert, wenn man den Kontext kennt.




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Das Grafikmagazin 01.26 zeigt, wie gelungene Gestaltung rund um Museen aussieht. Zudem bietet diese Ausgabe viele handfeste Tipps für die Arbeit von Designer:innen. Die Ausgabe können Sie hier bestellen, versandkostenfrei (innerhalb der EU).






