



In den vergangenen Jahren beging das Annecy-Trickfilmfestival, seines Zeichens das weltweit größte und bedeutendste Stelldichein für Filmschaffende der analogen und digitalen Animation, mehrere Jubiläen und runde Geburtstage seiner vielen Wettbewerbe, Awards, Workshops und der angeschlossenen Trickfilm-Messe MIFA. Diesmal feierte dort ausschließlich die britische Knetanimations-Schmiede Aardman ihren 50. Geburtstag – mit großer Konferenz und Trailer in jedem Programm. Waren im letzten Jahr Anfang Juni über 17.000 Professionelle in der gesamten Festival-Woche in der idyllischen mittelalterlichen Stadt in den französischen Alpen zu Besuch, pilgerten 2026 (diesmal wegen des G7-Gipfels in Annecy drei Wochen nach hinten verschoben) über 20.000 Trickfilm-Interessiere hierher. Einer der vielen Festival-Besucher in der Trickfilm-Hauptstadt war unser Autor Jürgen Keuneke.

Während des diesjährigen Annecy-Festivals wurde im Stadtzentrum das neue ganzjährig für Besucher geöffnete Trickfilm-Institut »Cité Internationale du Cinema d’Animation« offiziell eröffnet, das Festivaldirektor Jean schon auf dem Event 2025 angekündigt hatte. Ausgewählte Besucher durften dabei vor einem Jahr schon die Baustelle besichtigen. Diesmal machten die Tore des neuen Zentrums nun für alle Festival-Goer auf! Im neuen »Animation-Tempel« gab es u.a. große Ausstellungen der Studios Laika (Stop-Motion-Filme wie »Coraline«) und Ankama (Features wie »Krosmoz«) zu sehen. Besonders die Laika-Präsentation von Puppen und Kulissen machte dabei richtig Lust darauf, den kommenden Stop-Motion-Kinofilm »Wildwood« im Kino zu erleben.

Film-Wettbewerb in 5 verschiedenen Programmen
Der Filmwettbewerb 2026 bot eine breite Palette aller Trickfilm-Genres und Animations-Techniken für die möglichen Zielgruppen zur Ansicht. Zusätzlich gab es sehnsüchtig erwartete Film-Premieren für das Kino und diverse Serienformate für TV und Internet. Festival-Besucher konnten Neuerungen aus aller Welt entdecken, Workshops besuchen und zudem in VR-Welten eintauchen. Der Wettbewerb 2026 war in fünf Programme für unterschiedliche Zielgruppen unterteilt, denn Trickfilme werden nicht nur für Jugendliche produziert. Sie richten sich immer verstärkter an ein adultes Publikum! Während die Hauptkinos Großes und kleines Theater weiterhin im Bonlieu (direkt zentral in der Stadt am See) zu finden sind, sind weitere Kinos mit Programm-Screening über die Stadt verteilt. Diesmal war ein neues großes Kino im Cité dazu gekommen. Im Imperial-Palast gab es für die Professionellen Workshops und Vorstellungen von Projekten, die gerade im Entstehen sind. Besucher konnten »Work in Progress« auch im »Salle Pierre Lamy« erleben – direkt gelegen zwischen den kleinen Kanälen des »Alpen-Venedigs«. Immerhin wurden dafür 16 Projekte aus 10 Ländern ausgewählt. Eine einzigartige Gelegenheit für Festival-Besucher, verschiede Produktionsphasen in der Entstehung zu sehen und etwas über den kreativen Prozess des Trickfilmschaffens zu erfahren.

Ehrungen 2026 für das Trickfilmschaffen
Kein Festival ohne Ehrungen für ein Lebenswerk! Die Annecy-Jury hat 2026 an das Schaffen von Mike Judge gedacht, dem für sein Gesamtwerk der Kristall-Award überreicht werden soll. Er folgte damit Joanna Quinn (»Girls Night Out«), die letztes Jahr ausgezeichnet wurde. Judge wurde bekannt durch seine Arbeiten für »King of the Hill« und »Beavis and Butthead« und über 30-jährige Produktionstätigkeit mit Animationsfilmen. »Mike Judge ist eine Kulturikone, der legendäre Charaktere geschaffen, neue Formate entwickelt und den nahtlosen Übergang von Animation zu Realfilm vollzogen hat«, sagte Marcel Jean, künstlerischer Leiter des Annecy Festivals. »Sein Besuch ist ein bedeutendes Ereignis und unterstreicht unser Bestreben, die Dynamik, die gesellschaftliche Relevanz und die rebellische Kühnheit amerikanischer Animationsserien für Erwachsene hervorzuheben. Mike Judges Einfluss auf zwei Generationen von Kreativen ist unbestreitbar: Er hat die Gesellschaftssatire auf ein neues Niveau gehoben, und wir wollten sein Werk und ihn würdigen.« In Annecy geehrt werden im Juni zudem besonders die Gebrüder Quay für ihr Lebenswerk, das sie dem Stop-Motion-Film gewidmet haben. Hierzulande bekannt sind sie besonders für ihre Zusammenarbeit mit Peter Gabriel zu »Sledgehammer«. Die Quay-Brothers leiteten auf dem Festival eine Masterclass, in der sie ihre Erfahrungen an andere Trickfilm-Schaffende weitergaben. »Für Annecy ist die Ehrung der Gebrüder Quay ein Weg, das Gleichgewicht zwischen den großen Studios, den Branchenriesen und den eingefleischten unabhängigen Filmemachern zu bewahren«, sagte Marcel Jean. »Dies ist eine hochsymbolische Geste. An dem Tag, an dem Annecy aufhört, diese Art von Künstlern zu würdigen, haben wir den Bezug zu unseren Wurzeln, zu denen, die das Festival ins Leben gerufen haben, verloren. Denn diese Verbindung ist uns das Wertvollste.«
Besonders geehrt wurde posthum in Annecy auch Richard Williams (1933-2019), der mit dem Kurzfilm »Prolog, Lysistrata« sein animiertes Vermächtnis hinterließ. Der dreifache Oscar-Gewinner schrieb und animierte diesen Short, der auf Aristophanes berühmte Komödie zurückgeht.

Spotlight auf aktuelle und kommende Geburtstage
Das Trickfilm-Festival dachte diesmal auch verstärkt an den Fußball, natürlich im Kontext der WM 2026. Konnte man letztes Jahr Daffy Duck aus »Looney Tunes« schon in einem Annecy-Festivaltrailer wiedersehen, wartete diesmal der bald offiziell weltweit veröffentlichte Kurzfilm »Daffy-Saison« auf die Festival-Goer. Der Streifen soll in Kinos als Vorfilm für Hauptfilme eingesetzt werden soll. Wie es schon vor gefühlten Ewigkeiten in Verbindung mit legendären Hollywood-Blockbustern der Fall war! Auch Elmer Fudds mit seiner Soccer-Leidenschaft ist hier wieder mit von der Partie. Die Film-Premiere des Streifens stellte in Annecy Warners Director Todd Wilderman persönlich vor. By the way: Mit der Veröffentlichung bereitet sich Warner Bros. Pictures bereits auf die Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag von Daffy & Co. im nächsten Jahr vor.

Geburtstag in Annecy in diesem Jahr feierte auch Aardman-Animation aus Bristol, denn diese berühmte Knetanimationsschmiede wurde hier auf dem Festival 50. Jahre alt! Eine große Konferenz – die Sekunden nach der Möglichkeit zur digitalen Platzbuchung schon ausverkauft war – ehrte hier nicht nur die Claymation-Helden Wallace & Gromit und Shaun the Sheep, sondern auch andere bekannte Aardman-Filme rund um die Figur Morph und die legendären Hühner-Charaktere aus »Chicken Run«. Prominente Directors und Animatoren des Unternehmens waren dafür vor Ort – allen voran Peter Lord und Nick Park.


Welt-Premieren für »Ghost in the Shell« und »Batman: Knightfall«
Trickfilm-Prominenz aus Fernost war ebenfalls vertreten, denn in Annecy 2026 wurde die Serie zum Filmklassiker »Der Geist in der Muschel« vorgestellt. Science Saru und Bandai Namco Filmworks aus Japan haben sich erneut des Stoffes angenommen. »Das weltweit berühmteste Cyberpunk-Franchise wird in Annecy zu sehen sein, wo die ersten beiden Episoden der neuen Serie gezeigt werden. Die Serie wird hier auf dem Festival enthüllt«, teilte Festival-Direktor Jean schon im Vorfeld mit. »Die wichtigsten Macher der Serie werden außerdem einige Geheimnisse hinter den Kulissen mit dem Publikum teilen.« Premiere in Annecy hatte auch ein neues Batman-Werk! Mit „Knightfall“ hat Warner Bros. den ersten Teil eines mehrteiligen Animationsevents fertiggestellt, das eine der legendärsten Batman-Geschichten aller Zeiten zum visuellen Leben erweckt.




Der Kurzfilm-Wettbewerb
Das Trickfilm-Festival von Annecy wird immer größer! Es wird für Besucher schwer, wirklich jeden wichtigen Film in Augenschein zu nehmen. Schon die Anzahl der ausgewählten Filme macht das deutlich: 141 Filme aus 43 Ländern wurden von der Vorauswahl-Jury als Kandidaten für die unterschiedlichen Annecy-Awards gekürt. 35 Filme stellten sich im Haupt-Wettbewerb zur Schau. 46 Studentenfilme liefen in den verschiedenen Kinos. 8 Shorts waren zudem im außergewöhnlichen »Off-Limits«-Wettbewerb zu sehen (vornehmlich zu später Stunde). 17 Kurzfilme präsentierten sich in »Perspectives« und 10 in »Young Audiences«. Besonders beliebt sind in Annecy gerade beim jüngeren Publikum die nächtlichen Midnight-Special-Events im Bonlieu-Theater. Daher gab es diesmal auch in der Nacht 2 brandneue Wettbewerbe zu beobachten: 16 besondere Kurzfilme liefen in den Midnight-Shorts und 9 in »WTF«. Diesmal in der Nachtvorstellung übrigens mit einem deutschen Beitragsfilm: »Soul Shift« von Director Christian Franz Schmidt.
Für Trickfilm-Interessierte aus unseren Landen sind natürlich auch die ausgewählten deutschen Kurz-Filme für den Haupt-Wettbewerb von besonderer Bedeutung. Denn allein die Teilnahme in Annecy ist für die deutschen Trickfilm-Schaffenden bereits eine große Auszeichnung! Mit dabei waren diesmal unter anderem die Filme »The Daughters of the Late Colonel«, »The Amazing Kitsuverse«, »Vor meiner Tür auf einer Matte«, »Eco Beat« und »Core Dump«.






Langfilme im Wettbewerb
Die Vorauswahl-Jury des Annecy-Festivals hatte entschieden, 2026 folgende 11 Feature-Filme ins Rennen um den großen Preis (den Kristall) zu schicken:
»Viva Carmen« (Director: Sebastien Ludenbach – Frankreich), »Iron Boy« (Director: Louis Clichy – Frankreich und Belgien), »Decorado« (Director: Alberto Vasquez – Spanien), »The Sunrise File« (Directors: Rupert Wyatt/Emilie Phuong – Frankreich und Luxemburg), »In Waves« (Director: Phuong Mai Nguyen – Frankreich und Belgien), »Lucy Lost« (Director: Olivier Clert – Frankreich), »Nobody« (Director Shui Yu – China), »Tana« (Director Ji Zhao – China), »Tangles« (Director Leah Nelson – USA und Kanada), »The Violonist« (Director: Ervin Han – Singapur und Spanien) und »We are Aliens« (Director: Kohei Kadowaki – Japan)
Die Trickfilm-Messe MIFA mit Neuerungen
Die Trickfilm-Messe MIFA blieb auch 2026 der größte weltweite Marktplatz für Trickfilme und Tummelplatz für die Einkauf-Verantwortlichen unterschiedlicher weltweiter TV-Sender. Aber auch Trickfilm-Studenten waren hier in großer Zahl vertreten, um sich bei bekannten Studios um Arbeitsplätze zu bewerben. Dafür gab es auch den »Le Campus MIFA«, auf dem neue Technologien erkundet und ausprobiert werden können. 7000 Quadratmeter MIFA-Gelände boten dieses Jahr 975 angemeldeten Ausstellern aus 118 Ländern genug Raum für Messe-Stände, Meeting-Rooms und Präsentationen. Zudem stellen sich Schulen und Ausbildungs-Institute für Trickfilm vor.

Die Majors zeigen starke Präsenz
Neben den vielen Autorenfilmern und kleineren Studios der internationalen Trickfilm-Branche zeigen sich in Annecy besonders gern die angestammten großen Majors mit neuen Filmen und Projekten. Netflix, seit einiger Zeit ganz groß in der Beauftragung von Animationsfilmen, präsentierte wieder Ausschnitte aus seinem zukünftigen Streaming-Trickfilmprogramm. Fans warteten hier besonders auf die ersten Bilder der neuen »Ghostbusters«-Serie und dem Feature »Ray Gunn« von Director Brad Bird. Walt Disney Animation Studios zeigt im Bonlieu-Theater zudem erste Ausschnitte aus dem Kinofilm »Verhext«, der im November auch in deutschen Kinos läuft. Auch die 3D-CGI-Schmiede Pixar durfte auf dem Annecy Festival nicht fehlen, denn der legendäre Marktführer hat mit »Cats« von Direktor Heinrich Casarosa ein unkonventionelles malerisches Märchen in Produktion, das in einer abenteuerlichen Reise ins verborgene Reich der Hexen führt. Auch DreamWorks-Animation hielt Annecy die Treue und veranstaltete eine Konferenz im Kontext des gerade in Produktion befindlichen kommenden 3D-CGI-animierten Kinofilms »Nakalimutan«. Vor dem Hintergrund einer philippinischen Mythologie geht es hier beim aktuellen Projekt um die Wiederentdeckung einer lange vergessenen Insel.
Der Trickfilm interessiert immer mehr junge Menschen aus aller Welt. Nicht zuletzt auch wegen der vielen neuen digitalen Hilfsmittel, die der Branche auch viel Nachwuchs von den Medien- und Kunsthochschulen beschert. Innovationen betreffen hier aber zurzeit nicht den Einsatz von KI. Denn Festival-Direktor Marcel Jean und sein engagiertes Team – samt der hochkarätig besetzten Festival-Jurys für die verschiedenen Wettbewerbe – legen weiterhin großen Wert auf Anspruch der Filme in künstlerischer Umsetzung und fundierte Storys. Und die jährlich vergebenen Annecy-Awards (inklusive dem Kristall jeweils für Langfilm und Kurzfilm) sind in der Trickfilmwelt weit bedeutender als die allgemein bekannten Trickfilm-Oscars!



Der Kristall für Langfilm ging diesmal an den klassischen Zeichentrickfilm »The Violinist« (Ervin Han, Raúl García/ Singapur-Spanien) und war auch einer der Publikums-Favoriten! Im Feature aus Singapur war alles stimmig: Mit großartigen Bildern wird eine ergreifende Kriegsgeschichte aus dem zweiten Weltkrieg erzählt, als die Japaner Singapur besetzt hielten. Audio und Musik runden den Film ab – wie schon der Filmtitel vermuten lässt. Umstritten diesmal war allerdings die Vergabe des Kristalls für Kurzfilm, den die Jury rund um »Simpsons«-Director David Silverman an Don Hertzfeldt aus den USA überreichte. Gelobt wurde nach der Preisverleihung von der Kritik zwar der dadaistische Ansatz des Shorts »Paper Trail«, der im Schwerpunkt aber nur eine zusammengewürfelte Collage von Typografie und Audio-Fragmenten sei. Kritisch wurden besonders die fehlende Story, fehlende Innovation, ständige Wiederholungen und eine kaum Sinn ergebende Überlänge des Streifens gesehen. Viele Festival-Goer erachteten die Auszeichnung als einen Tiefschlag für die vielen anderen rundum gelungenen und kreativen Kurzfilme, die den Kristall wirklich verdient hätten. Diese Auszeichnung sorgte für viel Gesprächsstoff auf dem Abschluss-Fest am See von Annecy.





Annecys wichtigste Festival-Awards 2026 im Überblick
Kristall für Langfilm: »The Violinist«, Ervin Han, Raúl García (Singapur-Spanien) // Jury Award für Langfilm und Publikumspreis: »Iron Boy«, Louis Clichy (Frankreich – Belgien) // Paul Grimault Award: »Decorado«, Alberto Vasquez (Spanien – Portugal) // Großer Preis für Nicht-Mainstream-Langfilm: »Blaise«, Dimitri Planchon (Frankreich) // Jury Award für Nicht-Mainstream-Langfilm: »A New Dawn«, Asmik Ace (Japan – Frankreich) // Kristall für Kurzfilm: »Paper Trail«, Don Hertzfeldt (USA) // Jury Award für Kurzfilm: »God is Shy«, Jocelyn Charles (Frankreich) // Off-Limits Award: »Core Dump«, Alona Rodeh (Deutschland) // Jean-Luc Xiberras Award: »Please«, Anna Mantzaris (Frankreich – Tschechische Republik – Norwegen) // Publikumspreis für Kurzfilm: »God is Shy«, Jocelyn Charles (Frankreich) // Kristall für einen Fernsehfilm: »The Great Dreamscape«, Remi Durin (Belgien – Frankreich) // Jury Award für eine Serie: »Takopi’s Original Sin«, Shinya Enishiya (Japan) // Jury Award für TV Special: »Song of Storms«, Caroline Attia (Frankreich – Belgien) // Publikumspreis für Fernsehfilm: »The Broos«, David Mirailles (Frankreich) // Kristall für Werbespot: »Unloved«, Victor Caire (Frankreich) // Jury Award für Werbespot: »Eco Beat«, Eva Bienert und Max Mörtl (Deutschland) // Jury Award für Studentenfilm: »Dying Embers«, Lea Pulini (Frankreich) // Kristall für beste VR-Applikation: »A Long Goodbye«, Kate Voet und Victor Maet (Luxemburg – Niederlande) // ARTE Award für Kurzfilm: »Uka-uka«, Henri Veermäe (Litauen) // Midnight Shorts Award: »Eclosion«, Luis Morillo (Dominikanische Republik – Spanien)

Bis auf den mit dem Jury Award ausgezeichneten deutschen Werbespot »Eco Beat« von Eva Bienert & Max Mörtl und dem Off Limits Award (für experimentellen Kurzfilm) für »Core Dump« von Alona Rodeh blieben weitere deutsche Beiträge diesmal ohne Auszeichnung. Immerhin wurden die in Annecy anwesenden deutschen Künstler im Rahmen des Deutschen Empfangs (organisiert von der AG Kurzfilm und German Films) auf der MIFA dem Publikum vorgestellt. So auch Director Christian Franz Schmidt, dessen origineller Zeichentrick-Langfilm »Soul Shift« (Produzent Thomas Schneider-Trumpp) in Annecys »Midnight Specials«-Programm lief. Bald wird das außergewöhnliche Werk (Co-Produktion vom HR) für Erwachsene auch in der ARD (in mehrere Serien-Häppchen aufgeteilt) zu sehen sein.
Allen Interessierten, die in die aktuelle Welt des Trickfilms eintauchen und sich einen Überblick über das kreative weltweite Schaffen der Film-Branche verschaffen wollen, sei eine Reise im Juni 2027 in die Animation-Hauptstadt Annecy ans Herz gelegt!
Autor: Jürgen Keuneke (Bildrecherche: Angelika Hirschkorn)

Welche Filme im Jahr 2025 ausgezeichnet wurden, lesen Sie hier …





